Brasilien regiert im Regen und gewinnt die Kings World Cup Nations Brazil 2026
Unter dem Regen im Allianz Parque beherrschte Brasilien das Chaos, besiegte Chile im Finale und stemmte erneut den Pokal der Kings World Cup Nations Brazil 2026

Brasilien hat es wieder getan. In einem Finale, das von Regen und Chaos geprägt war, wurde die Canarinha zum Champion der Kings World Cup Nations Brazil 2026, nachdem sie Chile im Allianz Parque besiegt hatte.
Von Beginn an verlangte das Szenario Persönlichkeit. Der nasse Rasen erhöhte das Tempo und bestrafte jeden Fehler. In diesem Kontext war Brasilien präziser. Und auch konsequenter. Selbst als Chile drohte, ins Spiel zurückzukehren, verlor der Champion nie vollständig die Kontrolle.

Ein Start, der das Finale kippte
Schon früh machte Brasilien seinen Plan deutlich. Leleti Garcia eröffnete den Torreigen und kurz darauf erhöhte Lipão Pinheiro auf 2–0. Die Führung kam schnell. Und sie kam mit klarer Absicht.
Ab diesem Moment öffnete sich das Spiel. Matheus „Dedo“ erzielte das dritte Tor und zwang Chile, permanent hinterherzulaufen. Michel Elias verschoss sogar den brasilianischen President Penalty, doch das änderte nichts am Spielverlauf. Chile musste auf einen Shootout, verwandelt von Nacho Herrera, zurückgreifen, um im Spiel zu bleiben.
Dann kamen die Karten. Goal x2 erschien auf beiden Seiten. Dennoch konnte kein Team daraus Kapital schlagen. So ging es in die Pause. Das 3–1 zeigte ein offenes Finale, aber mit Brasilien stets einen Schritt voraus.
Chile drückt, Brasilien antwortet
Nach der Pause geriet das Spiel in instabiles Fahrwasser. Der 3-gegen-3-Würfel eröffnete eine unberechenbare Phase. Dort hatte Chile seine beste Phase. Mathías Vidangossy traf zum 3–2 und kam mit der letzten Aktion des Würfels dem Ausgleich sehr nahe.
Trotzdem hielt Brasilien stand. Danach, mit wieder aufgenommenem Spiel und weiterhin aktiven Karten, wurde der Abstand minimal. Die Zeitstrafen blieben auf beiden Seiten ungenutzt. Alles wartete auf den entscheidenden Schlag.
Dieser Schlag kam erneut vom gleichen Namen. Lipão Pinheiro tauchte auf, als der Ball am schwersten wog, und erzielte das 4–2. Kurz darauf baute Leleti Garcia, zum MVP des Finales gewählt, die Führung aus. Das 5–2 fiel direkt vor dem Matchball Mode.
Am Ende war der Abschluss symbolisch. Kelvin Oliveira erzielte den letzten Treffer. Es war das Tor, das das Finale beendete. Und das bestätigte, dass Brasilien das Chaos beherrscht hatte.

Lipão Pinheiro, das Gesicht des Champions
Das Finale krönte Lipão Pinheiro zum prägenden Spieler des Turniers. Mit seinen entscheidenden Treffern beendete er den Wettbewerb als Torschützenkönig der KWC Nations 2026 mit 14 Toren, vor Kelvin Oliveira, der auf 12 kam.
Über die Zahlen hinaus war Lipão entscheidend. Er lieferte in den Schlüsselmomenten. Er trug sein Team, wenn das Spiel zerfiel. Und er zeigte einmal mehr den Weg des Champions.
Eine Kings-Nacht auf und neben dem Platz
Das Finale war weit mehr als nur Fußball. Die Music Show, mit Künstlern aus dem Umfeld des Turniers und der Beteiligung von MC Marks, machte das Allianz Parque zu einer ganzheitlichen Bühne. Sein Beitrag zu „Lá Vem Golaço“ ist längst Teil der Identität dieser Weltmeisterschaft.
So hob Brasilien im Regen und vor ausverkauftem Haus den Pokal. Verteidigte seinen Thron. Bestätigte seine Dominanz. Und schloss eine Kings World Cup Nations, die bereits Geschichte ist.
Brasilien ist Champion. Wieder einmal.
